Solarthermie

Beim Thema Energiesparen denken viele zuerst ans Auto oder an die Standby-Funktion der Elektrogeräte im Haushalt.
Dabei hat die Wärmeerzeugung für Wohn- und Gewerbeflächen in Deutschland mit rund 40% den größten Anteil am Energieverbrauch und damit auch das größte Einsparpotenzial.

Energie von der Sonne geliefert
Die Nutzung regenerativer Energien stell eine wichtige Ergänzung der Energiesparmaßnahmen am Gebäude dar. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der Solarthermie, bei
der die Strahlung der Sonne in nutzbare Wärme umgewandelt wird und der Photovoltaik, die das Sonnenlicht in elektrische Energie umwandelt. Für die Nutzung von Solarenergie haben Bund und Länder, teilweise auch Kommunen und Energieversorger, verschiedene Förderprogramme aufgelegt. Die aktuellen Förderkonditionen können beispielsweise über die Internetseite der Energieagentur NRW unter www.ea-nrw.de abgerufen werden.

Thermische Solaranlagen
Mit Hilfe thermischer Solaranlagen lässt sich die Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser nutzen. Hierbei wird die auf dem Dach im Kollektor gewonnene Wärme über die Rohrleitungen in einen speziellen Solarspeicher – einen groß dimensionierten Warmwasserspeicher – eingebracht. Wenn mit der Solarwärme allein die erforderliche
Temperatur im Speicher nicht erreicht wird, erwärmt die bestehende Heizung das Wasser bis auf die gewünschte Temperatur nach. Eine Solaranlage kann in einem Einfamilienhaus durchschnittlich 60% des Warmwassers zum Baden, Waschen und Duschen mit der Sonne erwärmen. In den Sommermonaten beträgt der solare Anteil bis zu 100% des Warmwasserbedarfs, in den Wintermonaten unter 20%.

 
 
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Solarenergie ist für Bauherren und Modernisierer gleichermaßen attraktiv.
Denn die Sonne liefert das ganze Jahr Energie frei Haus. Im Sommer kann die Solaranlage die komplette Warmwasserbereitung übernehmen – und in den Übergangsmonaten zusätzlich auch die Heizung unterstützen.